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  10.02.2017

Love is in the Air – Liebesbräuche zum Valentinstag

Am 14. Februar steht der Valentinstag vor der Tür. Als Liebesbeweis werden bei uns traditionell Rosen und Praline an die Angebeteten verschenkt. Doch es gibt auch andere Arten, seine Liebe zu zeigen. Hier sind die schönsten Liebesbräuche rund um den Globus:

Liebesbriefe für Julia – Verona, Italien

Romeo und Julia, die wohl bekannteste Liebesgeschichte von William Shakespeare, spielte in der italienischen Stadt Verona. Seit jeher schreiben Hilfesuchende aus aller Welt Briefe an Julia, die Schutzpatronin der Verliebten, und bitten sie um Rat. Nicht nur, dass diese Briefe auf wunderliche Weise ihr Ziel erreichen, sie werden sogar beantwortet! Grund dafür ist eine kleine Gruppe ehrenamtlicher Frauen des „Club di Giulietta“, welche im Namen Julias rund 5.000 Briefe pro Jahr beantworten.

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Maibaumstellen – Rheinland, Deutschland

Bei dieser alten Tradition rund um die Region Köln, Bonn und Aachen stellen junge Männer in der Nacht zum 1. Mai eine geschmückte Birke in den Vorgarten ihrer Angebeteten. Ursprünglich ging es bei diesem Brauch, der im 17. Jahrhundert entstand, darum, unverheiratete junge Mädchen zu ersteigern und Ehen zu arrangieren. Der Brauch hat sich über die Zeit gehalten, ist heute allerdings mit weniger Verpflichtungen verbunden.

Kuss unter dem Mistelzweig – USA

Auch wenn der Mistelzweig eher mit dem Weihnachtsfest in Verbindung gebracht wird, so ist er doch ein Symbol der Liebe, besser gesagt, der Kuss zweier Liebender darunter. Heute vor allem aus den USA bekannt, hat dieser Brauch seinen Ursprung in der nordischen Mythologie. Der Mistelzweig ist nämlich die heilige Pflanze der Liebesgöttin Frigga. Der Sage nach bringt er Paaren Glück, wenn sie sich unter ihm küssen.

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Taj Mahal – Agra, Indien

Der wohl „größte“ Liebesbeweis ist in der indischen Stadt Agra zu finden – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn dort befindet sich das weltbekannte Taj Mahal. Es ist das Mausoleum der verstorbenen Frau des Großmoguls Shah Jahan. Er ließ das architektonische Meisterwerk kurz nach dem Tod seiner Liebsten im Jahr 1631 errichten. Beim Bau des Grabes waren damals 20.000 Handwerker und mehr als 1.000 Elefanten beschäftigt. Heute ist das gigantische Grab Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und eine beliebte Touristenattraktion.

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